Buchen

 Marienschlucht

Seit dem 28. März 2026 ist die Marienschlucht am Westlichen Bodensee wieder geöffnet und präsentiert sich mit einem komplett neu erbauten Panoramasteg als Herzstück der Wegeführung. Rund zehn Meter über dem Boden führt der moderne Steg sicher entlang der Felswände und eröffnet völlig neue Blickwinkel auf Schlucht, Wald und See. Willkommen zurück in einer der beeindruckendsten Naturlandschaften der Region!

Container
Container

Wanderungen und Tipps für einen Ausflug zur Marienschlucht

Container

Wissenswertes zur Marienschlucht

Container

Ab dem 28.03.2026  ist die Marienschlucht ganzjährig geöffnet, außer bei extremen Witterungsbedingungen oder akuter Gefährdung durch Naturereignisse. Aktuelle Hinweise werden vor Ort und online kommuniziert.

Für den Weg durch die Marienschlucht inklusive Panoramasteg und Aussichtspunkten sollte man etwa 45 bis 60 Minuten einplanen – je nach Tempo und Aufenthaltsdauer.

Der Zugang zur Marienschlucht ist kostenfrei. Lediglich für Parkplätze können je nach Standort Gebühren anfallen.

Aus Sicherheitsgründen wurde der Stegboden des Panoramastegs aus einem geriffelten, rutschfesten Rost gefertigt. Das hat leider den Nebeneffekt, dass der Panoramasteg nicht für Hunde zu empfehlen ist. Eine Möglichkeit wäre es, Hundeschuhe zu verwenden, um die Pfoten zu schützen oder sehr kleine Hunde zu tragen.

Mit dem Hund kann man als Umleitung den Blissenweg nutzen, um von unten nach oben/ oben nach unten zu kommen. 

Die Schlucht ist sowohl vom Seeufer als auch vom Bodanrück über gut ausgeschilderte Wanderwege erreichbar. Viele Besucher verbinden die Wanderung mit einer Bodenseeschifffahrt, da nahegelegene Anlegestellen eine besonders schöne Anreise ermöglichen. Der Zugang zur Schlucht selbst erfolgt jedoch über den Wanderweg. Parkmöglichkeiten und ÖPNV‑Verbindungen finden sich in den umliegenden Orten.

Kernstück der Wiedereröffnung ist ein neu errichteter Panoramasteg, der entlang der Felswände durch die Schlucht führt. Die Landschaft am Bodanrück ist von natürlichen Bewegungsprozessen geprägt: Regen, Frost und Erosion führen immer wieder zu Steinschlägen. Um das Risiko für Besucher zu reduzieren und die Natur bestmöglich zu schützen, wurde das Konzept der Wegeführung grundlegend verändert.

Der neue Steg verläuft rund zehn Meter über dem Boden an der Westseite der Schlucht und ist bewusst vom Hang abgerückt. Dadurch können Geröll und mögliche Erdrutsche zwischen Steg und Felswand hindurchfallen, ohne Besucher zu gefährden. Bewusst wurde der Wegeverlauf vom Schluchtgrund um 10 Meter nach oben verlegt, damit sich die Natur in der Schlucht ungestört erholen und wachsen kann.

Der neue Weg umfasst etwa 300 Meter Steglänge, mehr als 280 Stufen, 5 Aussichtsplattformen und überwindet rund 56 Höhenmeter. Der neue Steg verläuft rund zehn Meter über dem Boden an der Westseite der Schlucht und ist bewusst vom Hang abgerückt. Besucher bewegen sich dabei zwischen steilen Felswänden, dichtem Wald und dem Bachlauf der Schlucht. Gleichzeitig öffnen sich entlang des Steges immer wieder weite Ausblicke auf den Überlinger See und seine gegenüberliegenden Ufer. Gerade der Wechsel zwischen der engen Schlucht und der offenen Seelandschaft prägt den besonderen Charakter dieses Ortes.

Anstelle eines Holzstegs wurde bewusst eine langlebige Stahlkonstruktion gewählt, um regelmäßige Wartungsarbeiten und damit zusätzliche Eingriffe in die Natur zu vermeiden. Der Steg besteht aus einem rutschfesten Gitterrost, der auch bei Nässe sicheren Halt bietet und ganzjährig begangen werden kann.