Naturkino Allensbach, Drumlin-Runde
Schwer
Großes Kino in Echtzeit – die Natur schreibt die besten Drehbücher
Das Naturkino Allensbach sind vier Rundwanderwege über den landschaftlich reizvollen Bodanrück.
Details der Tour
Empfohlene Jahreszeit
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Besonderheiten der Tour
Aussichtsreich / Geologische Highlights / Kulturelle Highlights
Wegebeschaffenheit
Wegmarkierung
Beschilderung Allensbacher Naturkino, Drumlin-Runde
Naturkino mit Hotspot Eiszeithügel
Die Drumlin-Runde führt durch eine sanft hügelige Landschaft zwischen Kaltbrunn und Freudental – geformt von den Gletschern der letzten Eiszeit. Drumlins, Streuobstwiesen, Felder und Wälder prägen das Bild.
Am Hörplatz „Stimmen der Natur“ wird der Wald zum Konzertsaal. Der Naturschauplatz Drumlins erklärt die eiszeitliche Entstehung der Hügel, deren Form bis heute die Fließrichtung des Rheingletschers verrät.
Entlang des Wegs geben „Schon gewusst?“-Stationen Einblicke in die Welt der Sandbienen, Alemannengräber, Streuobstwiesen und ein altes Fischerhaus. Den Abschluss bildet ein Blick in den Himmel: Mit etwas Glück zeigen sich die Weißstörche von Kaltbrunn.
Diese Tour verbindet Geologie, Geschichte und Naturerlebnis und macht die Landschaft auf besondere Weise erfahrbar.
Wegbeschreibung
Die Drumlin-Runde beginnt am Parkplatz „Zum Riesenberg“ im Allensbacher Ortsteil Kaltbrunn. Der Zuweg führt rechts an der Sporthalle vorbei, entlang des schattigen Bouleplatzes und über den Lindenweg zur eigentlichen Rundtour. An der nächsten Kreuzung geht es nach rechts in die Straße „Zur Breite“. Kurz vor dem alten „Fischerhaus“ verrät eine „Schon gewusst?“–Station, dass das Gebäude einst ein Forsthaus war.
Dann biegt der Weg links ab und schlängelt sich auf einem Wiesenpfad durch die hügelige Landschaft – mit Blick auf den ehemaligen Fischweiher, in dem einst Napoleon III. seine Angel auswarf. Wenig später erinnert eine weitere Infotafel an das alemannische Gräberfeld auf dem nahegelegenen Müllerhof.
Am Waldrand entlang umrundet die Route den Roßberg. Nach dem Überqueren der Markelfinger Straße geht es leicht links in einen Forstweg, dann an der vierten Kreuzung auf einen schmaleren Pfad. An der nächsten Kreuzung rechts in den schattigen Wald.
In einer sanften S-Kurve führt der Weg weiter bergan. Auf einer Lichtung lädt der Naturschauplatz „Hörplatz – Stimmen der Natur“ zum Innehalten ein. Eine bequeme Waldliege lädt dazu ein, Vogelstimmen, Wiesenrauschen und das Knacken im Geäst bewusst wahrzunehmen.
Zurück auf dem Hauptweg geht es nach rechts über die Stöckenhofstraße Richtung Freudental, am Weiher und Spielplatz vorbei, dann links bergauf zum Waldrand. Dort eröffnet sich der Blick auf den Naturschauplatz „Drumlin“ – mit Panoramaliege und Sicht auf das malerisch gelegene, rosafarbene Schloss Freudental. Eine Infotafel erklärt, wie diese typischen Eiszeithügel entstanden.
Der Weg führt weiter durch den Wald. An der zweiten Kreuzung halblinks, wo zur passenden Jahreszeit Sandbienen beim Nestbau zu beobachten sind. Dann leicht bergab, rechts entlang des Waldrands zur alten Streuobstwiese – ein wertvoller Rückzugsort für Insekten und Vögel.
An der nächsten Gabelung zweimal links, durch ein kleines Waldstück, dann über die Straße weiter bis zum Dürrainhof. Dort rechts durch offene Wiesen bis zur Allensbacher Straße, gleich wieder rechts ins „Zauberwäldchen“, dann über einen Holzsteg zur Straße.
Jetzt links halten, dann rechts über den Kellhof, wo oft Pferde auf der Weide stehen. Auf der Allensbacher Straße geht es weiter bis zur Wiesenstraße. Hier lohnt ein Blick in den Himmel: Mit etwas Glück sind die Kaltbrunner Störche bei ihren kunstvollen Flugmanövern zu sehen.
An der zweiten Kreuzung trifft man wieder auf den bekannten Zuweg – und gelangt zurück zum Parkplatz „Zum Riesenberg“.
Ausrüstung
Festes Schuhwerk, Regen-, Sonnen- und Zeckenschutz empfohlen.
Weitere Informationen
Naturkino-Flyer demnächst im Kultur- und Tourismusbüro Allensbach erhältlich.