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MARC COPLAND TRIO feat. DREW GRESS/JOEY BARON

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EINER DER GANZ GROSSEN JAZZPIANISTEN

MIT SEINEM SUPERTRIO

 Von Platte zu Platte wird deutlicher, welch exzellenter und sensiblerPianist der Amerikaner MARC COPLAND ist. Man kann ihn schon zu den weisen, alten Männern zählen: Das selbe gilt fürseine excellenten Mitstreiter, den Bassisten DREW GRESS und den Schlagzeuger JOEY BARON , beide schonmehrere Male zu Gast in Singen. Sein neustes Album...


EINER DER GANZ GROSSEN JAZZPIANISTEN

MIT SEINEM SUPERTRIO

 Von Platte zu Platte wird deutlicher, welch exzellenter und sensiblerPianist der Amerikaner MARC COPLANDist. Man kann ihn schon zu den weisen, alten Männern zählen: Das selbe gilt fürseine excellenten Mitstreiter, den Bassisten DREW GRESS und den Schlagzeuger JOEY BARON, beide schonmehrere Male zu Gast in Singen. Sein neustes Album  „AND ILOVE HER“ (Illusions/Mirage) ist zwar nach dem Beatles-Song benannt, istaber mehr, nämlich eine Hommage an die Musik ganz allgemein. „Diese dreiMusiker lieben und leben die Musik so sehr, dass sie das schönste, angenehmste,sensibelste Piano-Trio-Album der letzten Jahre aufgenommen haben.“ (RondoMusikmagazin, 5 Sterne!) Glückwunsch! Die Menge der Klaviertrios ist nahezuunüberschaubar geworden, und doch gibt es immer wieder Überraschungen, indemMusiker mit Klischees und Konventionen brechen und sich in individuelleKlangwelten begeben. Müssen diese neu sein, das Genre umkrempeln, Einflüsse vonMusiken ausserhalb des Jazz und seiner Traditionslinien integrieren? Eigentlichnicht! Es reicht völlig aus, wenn ein noch nicht breit getrampelter Pfad miteiner gewissen Eleganz und Konsequenz beschritten wird. Um im Bild zu bleiben:Der 71-jährige Pianist, der 59-jährige Bassist und der 64-jährige Schlagzeugertippen nur kurz mit ihren Füssen auf den Boden. Meist schweben ihre Töne leichtwie Federn, verwirbeln manchmal, geraten in einen Sog, verharren, gleiten,kippen, scheinen sich leise zu entfernen und kehren mit erhöhter Präsenzwieder. Auf ihrer CD verzaubern die reifen Herren mit Eigenkompositionen undderart individuellen Versionen von Klassikern, dass andere Musiker dieBearbeitungen als eigene Kompositionen angemeldet hätten. Sie aber schmückensich nicht mit fremden Federn, sondern benennen die wahren Urheber: z.B. HerbieHancocks „Cantaloupe Island“, John Coltranes „Afro Blue“. In allen neun Titelnder CD halten die drei die Themen stets präsent, ohne sie ständig auszuspielen.Sie lassen Lücken, sie greifen zentrale Wendungen heraus, sie überlassen dieFortsetzung eines Motivs einem der Partner. Joey Baron, ohnehin einGrossmeister am Schlagzeug, hat dabei eine zentrale Rolle, denn seine dezentgesetzten Schläge erhalten auch beim Verstummen von Bass und Piano dieSchwebezustände aufrecht. Wie die drei ein gemeinsamer Atem trägt, wie siefiligran, offen, konzentriert und beseelt zusammen spielen, bereichern sie dasGenre des Klaviertrios im Jazz um ein absolutes Highlight.

MARC COPLAND                PIANO

DREW GRESS            BASS

JOEY BARON             DRUMS

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