Buchen

Höri-Bülle

Die Kultzwiebel vom Bodensee

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Sie ist mild, äußerst geschmackvoll und mit ihrer roten Schale auch noch hübsch anzusehen: Die Zwiebelsorte „Höri-Bülle“ gilt unter Feinschmeckern als wahre Delikatesse. Ihr traditionelles Anbaugebiet ist die Halbinsel Höri.

Verkauft wird die Zwiebel direkt bei den Höri-Bauern, an Straßenständen, auf Wochenmärkten und bei vielen Lebensmittelhändlern der Region. Auf dem alljährlichen Büllefest in Moos gibt’s Bülle-Köstlichkeiten an jedem der rund vierzig Stände und Besenwirtschaften.

Alle Bülle-Produzenten stammen selbstverständlich von der Höri, schließlich trägt die Bülle das EU-Gütesiegel „geschützte geografische Angabe“ und darf – ähnlich wie der Schwarzwälder Schinken, die Spreewaldgurken oder die Nürnberger Lebkuchen – nur in ihrer Heimat hergestellt werden.

Hier ist man stolz auf die rote Knolle und verarbeitet sie seit Generationen zu Büllebrot, Büllesuppe oder Bülledünne, einer Art Zwiebelpizza. Die Gastronomen der Region haben die heimische Lieblingszwiebel fast immer mit auf der Karte, beispielsweise als milde Schärfe im beliebten Wurstsalat oder als herzhafte Büllemaultaschen. Als Souvenir eignet sich neben einem geflochtenen Zopf Büllezwiebeln auch eine Flasche hochprozentiger Zwiebelgeist von der Höri-Bülle.

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Rezepttipp

Rezepttipp

  • Salat nach Art der Mooser Fischersfrau

    Am besten entfaltet die Höri-Bülle ihren Geschmack im Zusammenspiel mit Essig und Öl. Ein prägnantes Beispiel dafür ist der Salat der Mooser Fischerfrauen.

    Dazu wird das Felchenfilet kräftig angebraten bis sich eine Kruste bildet. Die Höri-Bülle in Scheiben oder kleinen Würfel schneiden und mit Bodenseerapsöl und Rotweinessig vermengen. Einen Schuß Apfelsaft dazu geben, salzen und pfeffern. Diese Vinaigrette leicht über das lauwarme Felchen verteilen und fertig. Die leicht süßliche Würze der Bülle in Verbindung mit der Säure des Essigs gibt dem warmen Felchenfilet eine frische, spritzige Note. Ideal für heiße Sommertage.

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